Massage

Unter dem Begriff „Massage“ versteht man eine mechanische, meist manuelle, Beeinflussung der Haut, des tieferliegenden Gewebes und der Muskulatur. Die klassische Massage ist heute die am häufigsten angewendete manuelle Therapieform und wird von speziell ausgebildeten Masseuren oder Physiotherapeuten durchgeführt. Die klassische Massage wird überwiegend zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt. Durch Streichungen, Knetungen, Dehnungen, Friktionen und Vibrationen an Muskeln und Gewebe gibt es vielseitige Wirkungen. Bei therapeutischen Behandlungen ergänze ich die klassische Massage mit Techniken der Funktionsmassage und der Triggerpunkt-Therapie.

Ich verwende für die Massage Mandelöl, gewonnen aus den Kernen der süssen Mandel (Prunus amygdalus var. dulcis), kaltgepresst und anschliessend raffiniert. Mandelöl ist eines der kostbarsten Öle in der Hautpflege. Die ca. 70% Ölsäure des Mandelöls geben nach dem Einreiben ein schönes, weiches Hautgefühl. Das Öl wirkt reizlindernd, pflegend und schützend und hilft vor allem der trockenen Haut, die zu Sprödheit, Schuppen und Juckreiz neigt. Mandelöl ist sehr verträglich, gerade für empfindliche Haut.

Funktionsmassage Schulter

Wirkung der Massage

Die Massage hat unterschiedliche Wirkungen. Mechanische, biochemische, reflektorische, psychogene und immunmodulierende Effekte spielen teils eng miteinander zusammen. Die Berührungen haben zum einen eine direkte körperliche Wirkung, zum anderen übt die Massage einen positiven Einfluss auf den Herzschlag, den Blutdruck, die Atmung, die Verdauung und die Psyche aus und fördert so die Entspannung und das Wohlbe-finden. Zusammengefasst hat die Massage folgende Wirkungen:

- Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens -

 

- Steigerung der Durchblutung -

- Vermehrung und Beschleunigung des Lymphflusses -

- Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit und des Stoffwechsels -

- Verbesserung der Wundheilung -

- Schmerzhemmung -

- Regulierung des Muskeltonus -

- Aktivitätsminderung des Sympathikus -

- Stabilisierung des Immunsystems -

Praxisraum Besprechung

Reaktionen auf eine Massage

Menschen reagieren unterschiedlich auf manuelle Therapien. Öfters kommt es zu Reaktionen wie Muskelkater, Steifigkeitsgefühl, Müdigkeit oder Schwäche, seltener auch zu mehr Schmerzen oder Schwindel. 


Eine solche Erstverschlimmerung sollte nicht länger als ein bis drei Tage dauern. Fast immer wird es danach besser. Informieren Sie auf jeden Fall mich, wenn unmittelbar nach der Massage starke und länger andauernde Schmerzen auftreten.

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Kontraindikationen

Wenn Sie an bestimmten Erkrankungen leiden, darf eine Massage nicht oder nur bedingt durchgeführt werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie mich über Ihren Gesundheitszustand informieren. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Hausarzt, ob sich bei Ihnen eine Massage anbietet.

Wenn eine absolute Kontraindikation vorliegt, darf unter keinen Umständen eine Massage durchgeführt werden. Zu den absoluten Kontraindikationen gehören folgende Erkrankungen und Symptome:

- Akute Thrombosen -

- Thrombophlebitis -

- Arterielle Durchblutungsstörungen -

- Arterielle Verschlusskrankheiten -

- Dekompensierte Herzinsuffizienz -

- Frischer Herzinfarkt (erste 4 Monate) -

- Lymphangitis -

- Fieber und Infektionskrankheiten -

- Tumore -

- ausgeprägte Osteoporose -

- Antikoagulation (Blutgerinnungsstörung, Gerinnungshemmmung) -

Bei Vorliegen von relativen Kontraindikationen ist eine klassische Massage bedingt möglich, sie ist eingeschränkt in der Anwendungsart, der Anwendungshäufigkeit und/oder der zu behandelnden Stelle. Ob und wie eine Massage möglich ist, muss individuell entschieden werden. Es kann sich um eine Kontraindikation handeln, die sich ausserhalb des zu massierenden Areals befindet. So kann zum Beispiel bei offenen Beinen der Therapeut eine Schulter-Arm Massage durchaus durchführen. Zu den relativen Kontraindikationen

gehören folgende Erkrankungen:

- Offene Wunden -

- Lokale akute Entzündungen -

- Schwangerschaft -

- Akuter Muskelfaserriss (2 - 3 Tage) -

- Akute Band- oder Sehenruptur -

- Frische Knochenbrüche (bis zur 6. Woche) -

- Alle Arten von Myositis -

- Kürzlich erfolgte Operationen -

 - Akute neurologische Nervenkompressionssyndrome, Kaudakonussyndrom -

 
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